TA alphatronic PC – Der „Clubberer“ unter den Personal Computern

Der Franke ist ja eher ein zurückhaltender und ruhiger Mensch. Er mag lieber das gemütlich gesellige Beisammensein bei einem Seidla Bier oder Glas Wein und das größte Lob eines Franken lautet: „Bassd scho!“ (passt schon!).

Heute möchte ich euch einen PC von 1984 eines ehemaligen Computerherstellers aus Franken – genauer gesagt aus Nürnberg, der Metropole Mittelfrankens – vorstellen. Es ist der TA alphatronic PC der Firma Triumph-Adler, ein Z80 basierter 8-Bit-Computer mit 64 kB RAM, 32 kB ROM und integriertem Microsoft Basic.

Triumph-Adler TA alphatronic PC von 1984

Man kann den Computer durchaus mit den Eigenschaften des Franken vergleichen: Der PC hat eine schlichte, gradlinige Gehäuseform und er kommt eher unauffällig und zurückhaltend daher. Dafür besticht er mit seiner Verarbeitung und den inneren Werten. Ein Franke würde sagen: „Bassd scho!“

Aber warum Clubberer (fränkischer Dialekt: Glubberer)? So werden die Fans des Traditions-Fußballvereins 1. FC Nürnberg bezeichnet, die ihren Verein liebevoll einfach „Club“ nennen und mit ihm durch dick und dünn gehen. Und ich finde, das passt auch sehr gut zu so einem Nürnberger Original, wie dem alphatronic PC.

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Joystick Adapter für Tandy Color Computer

Der Tandy Color Computer ist unbestritten eine Spiele Maschine. Es gibt dafür auch große Software-Archive im Internet. Aber viele Spiele benötigen eben einen Joystick. Leider hat der CoCo einen anderen Joystickanschluss als die Ataris und Commodores und daher sind CoCo Joysticks heute nur noch schwer zu bekommen. Außerdem habe ich nach einer Möglichkeit gesucht meine Joysticks vom C64 oder ATARI auch für den Tandy Color Computer zu verwenden. Dabei bin auf eine Bauanleitung für ein einfaches Adapter-Board auf dieser Seite gestoßen: https://nerdlypleasures.blogspot.com/2016/08/the-tandy-1000-digital-joystick-adapter.html

Es gibt zwar auch fertige Adapter auf eBay zu kaufen, aber nachdem der Aufbau der Schaltung nicht besonders kompliziert aussah und die Teile für wenige Euros zu bekommen waren, hab ich beschlossen mir so einen Adapter selber zu bauen.

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C64C gegen Atomkraft mit zu leisem Sound Chip

Manchmal kann es doch lohnend sein bei einem Umzug zu helfen! Als aktives Mitglied war es für mich jedenfalls selbstverständlich mit anzupacken, als die Büroleiterin der BN Kreisgruppe Bamberg mich fragte. Der Umzug fand schließlich auch nur innerhalb Bambergs statt. Raus aus einer urigen Altstadt-Wohnung in der Sandstraße, wo viele Kneipen, Bars und die berühmte Rauchbier-Brauerei „Schlenkerla“ inmitten des schönen Weltkulturerbes zu Hause sind.

Commodore 64C mit Monitor 1084S-D1 und Fischertechnik Roboter
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Tandy Color Computer 2 – CoCo

Letztens bekam meine kleine Tandy Sammlung Nachwuchs und zwar in Form eines süßen CoCo. Genauer gesagt handelt es sich um den „Tandy TRS-80 Color Computer 2“ mit Motorola 6809E Prozessor, 16kB RAM und Microsoft Extended Basic V1.1. Er kam 1983 auf den Markt und sollte, wie schon der CoCo 1, dem Commodore VC20 und C64 die Stirn bieten.
Anders als die Modell-Bezeichnung „TRS-80“ suggeriert, besitzt der CoCo jedoch keine Z80 CPU, sondern den angesprochenen Motorola 6809E mit 8 Bit Technik. Erst später änderte man deshalb das Logo in „Tandy Color Computer 2“, um Missverständnissen zu begegnen.

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Mein Commodore C64

Ein Bild meines neuen Spielzeugs von Weihnachten 1985

Was haben ein Brotkasten und ein Elefantenfuß miteinander gemeinsam? Wenn du hier „nichts“ sagst, dann bist du entweder kein Kind der 80er, oder du hattest damals rein gar nichts mit Computern am Hut 😉

Als Brotkasten wurde nämlich der legendäre C64 von seinen Fans liebevoll aufgrund der Form des Computers bezeichnet. Und der Elefantenfuß war das externe Netzteil des C64, was tatsächlich vielleicht ein bisschen an einen Fuß eines Elefanten erinnerte, aber auf jeden Fall sehr wuchtig war. Zumindest wenn man es sich auf den eigenen Fuß fallen lies. Dann konnte einem selbst vielleicht so ein Elefantenfuß wachsen 😉

Jedenfalls war der Commodore C64 damals Mitte der 1980er Jahre – wie bei so vielen Kids damals – auch mein allererster eigener Computer! Nach über 30 Jahren habe ich ihn dann durch Zufall wieder auf dem Dachboden meiner Eltern entdeckt – inklusive 1541II Floppy Laufwerk und einer Diskettenbox voll mit Spielen. Und was soll ich sagen: Er funktionierte noch wie am ersten Tag und ich konnte sogar noch die alten Spiele von Diskette laden!

Mein C64 I mit grauen Funktionstasten und dem sog. Elefantenfuß-Netzteil (rechts oben).

Seit dem sind schon wieder einige Jahre ins Land gegangen und mich hat damals das Retro- oder Vintage-Computer Fieber erwischt. Mittlerweile habe ich mir eine kleine Sammlung an „alten Kisten“ zugelegt, die ich damals schon immer haben wollte, sie mir aber nicht leisten konnte. Das Ergebnis meiner Sammelleidenschaft und die Erfahrungen mit den alten Kisten könnt ihr unter anderem hier auf meiner Webseite lesen.

Aber zurück zum C64, genauer gesagt zu MEINEM C64! Denn der bleibt natürlich immer etwas Besonderes. Hier will ich euch den Computer ein wenig vorstellen, der ja dann auch meinen Lebenslauf entscheidend geprägt hat.

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