Datenspeicherung anno 1984 mit dem EPSON PX-8

Der EPSON PX-8 Laptop ist das erste komplette Mobile Office von 1984

Wer heutzutage seinen Laptop aufklappt und mit der Arbeit beginnt, muss sich nur wenig Gedanken um die Sicherung seiner Arbeit machen. Schon die lokale Platte bringt genug Kapazität mit, um jederzeit „save“ zu sein. Daneben gibt es NAS- oder Cloud-Storage zuhauf, auf denen man ohne groß darüber nachzudenken gigabyteweise Bilder, Videos etc. speichern kann. Jeder USB Stick hat heute schon zig mal mehr Speicherkapazität als z.B. der Hauptrechner des NASA Space Shuttles in den 1980er Jahren. Festplatten waren seinerzeit noch mehrere Kilo schwer und utopisch teuer. Selbst externe Floppy-Laufwerke waren Ungetüme, geschweige denn vom Stromverbrauch ressourcenschonend.
Wie funktioniert also die Datenspeicherung mit einem portablen Rechner, wie dem EPSON PX-8, der gerade mal so groß ist wie ein DIN-A4 Blatt und nur 2,2 kg wiegt? Der PX-8 bringt dazu einige für die 1980er Jahre interessante und innovative Möglichkeiten mit, die ich euch hier gerne vorstellen möchte.

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Dream-Machine: EPSON PX-8 Laptop

Wieder hat ein tolles 8-Bit Gerät den Weg in meine Sammlung gefunden, auf das ich schon lange spekuliert habe: der EPSON PX-8 „Geneva“!

Seit ich den Vorgänger, den EPSON HX-20 in Händen halten durfte, der ja bekanntermaßen 1982 als erster richtiger Laptop auf den Markt kam, wollte ich auch seinen Nachfolger für meine Sammlung haben. Der PX-8 ist von den äußeren Abmessungen nur wenige Millimeter größer als der HX-20 (etwa DIN-A4), knapp 2,2 kg leicht und bringt einige Verbesserungen mit.

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Das bin ich

1982 war das Highlight unterm Christbaum noch die LEGO Eisenbahn …

Jürgen, Jahrgang 1971, geboren in Bayern. Seitdem ich das erste mal in der Schule vor einem Commodore PET saß und meine ersten Zeilen BASIC Code tippte, fesselten mich Computer und lassen mich bis heute nicht mehr los. Damals, das war Mitte der 80er Jahre und der Commodore C64 war bei den Kids schon in aller Munde. Im Radio machte sich gerade die Neue Deutsche Welle breit mit Nena (99 Luftballons), Falco (Kommissar, Jeanny), Hubert Kah, Spider Murphy Gang und der Synth-Pop mit tollen Bands aus England, wie Depeche Mode, Simple Minds, Human League, oder Kraftwerk aus Düsseldorf.

Bei mir gab es aber nur noch ein Thema: Computer! Ich nervte meine Eltern so lange, bis sie mir Weihnachten ’85 endlich den lang ersehnten Commodore C64 schenkten. Das war wirklich eine enorme Anschaffung, weil der C64 damals noch um die 800 DM kostete. Deshalb bekam ich nur den Computer geschenkt … ohne Datasette oder Floppy-Laufwerk zum speichern von Programmen, weil das sonst das Budget gesprengt hätte. Trotzdem war ich begeistert! Gezwungenermaßen musste ich mich also erst mal mit dem beiliegenden BASIC Handbuch beschäftigen. Aber jedes Mal, wenn ich den Computer ausschaltete, war natürlich alles wieder weg. Und das war spätestens dann der Fall, wenn die Eltern das Abendprogramm im Fernsehen schauen wollten, denn ich blockierte natürlich auch noch den einzigen Fernseher im Haus! Aber dafür hatte ich eine steile Lernkurve und beherrschte nach kurzer Zeit die meisten BASIC Befehle … Mein Einstieg in die digitale Welt!

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Der Sinclair ZX Spectrum

Mein ZX Spectrum 16kB RAM mit einem russischen teleSTAR 4004 S/W-Mini-Fernseher … hab lange an der Sendereinstellung gedreht, um ein stabiles Bild zu bekommen 🙂

Der Sinclair ZX Spectrum war ein 8-Bit Home Computer der Firma Sinclair Research Ltd. aus England, der 1982 auf den Markt kam. Er war das Nachfolgemodell der sehr erfolgreichen Modelle ZX81 und ZX80, eine Reihe von sehr günstigen Home-Computern, die vorallem in UK sehr beliebt waren. Die Philosophie des Firmengründers Sir Clive Sinclair war es, günstige Homecomputer erschwinglich für Jedermann zu entwickeln, um die Computertechnologie möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

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