Tandy TRS-80 Model I Level II

Meine neue Liebe … der Tandy TRS-80 Model I Level II aus dem Jahre 1981 🙂

Mein Tandy TRS-80 Model I mit Level II BASIC, Expansion Interface, Green-Monitor und Doppel-Floppy.

Zu Beginn hatten wir allerdings einen etwas holprigen Start – aber dazu später mehr.

Die Geschichte

Tandy .. was? Das wird jetzt vielleicht manch einer fragen. Ja, tatsächlich waren die Computer der Firma Tandy Radio Shack in Deutschland weniger verbreitet und sind daher heute kaum noch bekannt. Dagegen kennt Apple und Commodore hierzulande jedes Kind. Der TRS-80 Model I gehört jedoch zur sogenannten „1977 Trinity“, wie es das byte Magazine bezeichnete. Damals brachten in den USA relativ zeitgleich drei Hersteller einen ersten Homecomputer für den Massenmarkt auf den Markt: Apple mit dem Apple II ist wohl der berühmteste Vertreter, Commodore brachte den PET 2001 und Tandy setzte eine günstigere Alternative dagegen, den TRS-80 (TRS steht übrigens für Tandy Radio Shack und die Zahl 80 deutet auf die Z80 CPU hin).

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EPSON HX-20 entfesselt: Mehr Zeichen und Grafik für den Laptop

flashx20 von Norbert Kehrer erweitert den Bildschirm des HX-20 und ergänzt eine Floppy-Emulation.

Der EPSON HX-20 war Anfang der 80er Jahre der erste richtige Laptop der Welt. Ich habe dieses außergewöhnlich interessante Gerät bereits in einem anderen Artikel vorgestellt.

Wer jedoch länger oder ernsthafter mit dem EPSON HX-20 arbeiten will, vermisst sicher am meisten einen vernünftigen Bildschirm. Die 4 x 20 Zeichen des LCDs lassen einen nämlich schnell den Überblick verlieren, wenn man mit größeren Listings zu tun hat. Außerdem sind die grafischen Fähigkeiten des LCDs sehr begrenzt. Glücklicherweise hat Norbert Kehrer mit seinem Tool flashx20 dafür eine einfache und sehr praktikable Lösung parat. Es simuliert einen externen Monitor für den HX-20 auf einem Standard-PC unter Windows. Obendrauf gibt es noch eine hilfreiche Floppy-Emulation, mit der es möglich ist HX-20 Programme direkt vom PC zu laden.

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Schneider EURO PC I

Mein erster eigener PC Anfang der 90er: Schneider EURO PC .. ein XT mit 8088, 512 kB RAM und 3,5″ Floppy.

Da kommen nostalgische Gefühle auf! Nach fast 30 Jahren halte ich wieder einen EURO PC in Händen und tippe wie selbstverständlich die DOS Befehle von damals. Der Schneider Computer war mein erster eigener PC. Er war die erschwingliche Variante eines IBM kompatiblen Rechners für den Hausgebrauch bzw. das kleine Büro. Außerdem war er sehr kompakt, weil der gesamte Rechner samt Floppylaufwerk im Tastaturgehäuse untergebracht war. Das externe Netzteil konnte unter dem Schreibtisch platziert werden und zusammen mit dem 12″ Monochrom-Monitor nahm der Computer daher nicht ganz so viel Platz auf dem Schreibtisch ein, wie vergleichbare Rechner.

Heute sind diese Modelle sehr selten geworden und dementsprechend teuer auf Ebay zu ersteigern. Umso mehr freut es mich, ein wirklich schönes Gerät ergattert zu haben.

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Kindheitstraum neu belebt: Fischertechnik Robotor am C64

Ein fischertechnik professional Industrieroboter war immer ein Kindheitstraum, der sich erst jetzt erfüllte 😉

Wie ist das mit alten Kindheitsträumen? Manche geraten in Vergessenheit und erfüllen sich nie, andere überleben sich vielleicht, wie z.B. der Traum Lokomotivführer zu werden. Aber ganz selten wird so ein Traum doch noch Wirklichkeit nach vielen Jahrzehnten. So wie dieser hier: Ein fischertechnik Professional Computing Bausatz (Artikel-Nr. 30330) von 1988, bestehend aus 888 Teilen. Damit konnte unter anderem ein kompletter Industrieroboter im Kleinformat gebaut werden. Zusätzlich benötigt man noch ein fischertechnik C64-Interface zum Anschluss an selbigen – dann kann es losgehen! Ich muss sagen, es war sehr spannend und herausfordernd sich auf dieses Abenteuer einzulassen …

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3,5″ USB Floppy unter Linux für MS-DOS formatieren

Heutzutage ist es nicht mehr so einfach unter Linux ein Floppy Laufwerk zu verwenden, da dies schon lange nicht mehr zur Ausstattung moderner Computer gehört. Glücklich kann sich schätzen, wer ein externes USB Floppy Laufwerk 3,5″ zur Verfügung hat. Damit lassen sich Disketten leicht für die Verwendung unter MS-DOS vorbereiten.

Der Befehl unter Linux lautet ufiformat. Vermutlich muss das Paket zuerst installiert werden, weil moderne Linux Distributionen die Unterstützung für Diskettenlaufwerke nicht mehr standardmäßig bereitstellen.

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