Schneider EURO PC I

Mein erster eigener PC Anfang der 90er: Schneider EURO PC .. ein XT mit 8088, 512 kB RAM und 3,5″ Floppy.

Da kommen nostalgische Gefühle auf! Nach fast 30 Jahren halte ich wieder einen EURO PC in Händen und tippe wie selbstverständlich die DOS Befehle von damals. Der Schneider Computer war mein erster eigener PC. Er war die erschwingliche Variante eines IBM kompatiblen Rechners für den Hausgebrauch bzw. das kleine Büro. Außerdem war er sehr kompakt, weil der gesamte Rechner samt Floppylaufwerk im Tastaturgehäuse untergebracht war. Das externe Netzteil konnte unter dem Schreibtisch platziert werden und zusammen mit dem 12″ Monochrom-Monitor nahm der Computer daher nicht ganz so viel Platz auf dem Schreibtisch ein, wie vergleichbare Rechner.

Heute sind diese Modelle sehr selten geworden und dementsprechend teuer auf Ebay zu ersteigern. Umso mehr freut es mich, ein wirklich schönes Gerät ergattert zu haben.

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Kindheitstraum neu belebt: Fischertechnik Robotor am C64

Ein fischertechnik professional Industrieroboter war immer ein Kindheitstraum, der sich erst jetzt erfüllte 😉

Wie ist das mit alten Kindheitsträumen? Manche geraten in Vergessenheit und erfüllen sich nie, andere überleben sich vielleicht, wie z.B. der Traum Lokomotivführer zu werden. Aber ganz selten wird so ein Traum doch noch Wirklichkeit nach vielen Jahrzehnten. So wie dieser hier: Ein fischertechnik Professional Computing Bausatz (Artikel-Nr. 30330) von 1988, bestehend aus 888 Teilen. Damit konnte unter anderem ein kompletter Industrieroboter im Kleinformat gebaut werden. Zusätzlich benötigt man noch ein fischertechnik C64-Interface zum Anschluss an selbigen – dann kann es losgehen! Ich muss sagen, es war sehr spannend und herausfordernd sich auf dieses Abenteuer einzulassen …

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3,5″ USB Floppy unter Linux für MS-DOS formatieren

Heutzutage ist es nicht mehr so einfach unter Linux ein Floppy Laufwerk zu verwenden, da dies schon lange nicht mehr zur Ausstattung moderner Computer gehört. Glücklich kann sich schätzen, wer ein externes USB Floppy Laufwerk 3,5″ zur Verfügung hat. Damit lassen sich Disketten leicht für die Verwendung unter MS-DOS vorbereiten.

Der Befehl unter Linux lautet ufiformat. Vermutlich muss das Paket zuerst installiert werden, weil moderne Linux Distributionen die Unterstützung für Diskettenlaufwerke nicht mehr standardmäßig bereitstellen.

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Datenspeicherung anno 1984 mit dem EPSON PX-8

Der EPSON PX-8 Laptop ist das erste komplette Mobile Office von 1984

Wer heutzutage seinen Laptop aufklappt und mit der Arbeit beginnt, muss sich nur wenig Gedanken um die Sicherung seiner Arbeit machen. Schon die lokale Platte bringt genug Kapazität mit, um jederzeit „save“ zu sein. Daneben gibt es NAS- oder Cloud-Storage zuhauf, auf denen man ohne groß darüber nachzudenken gigabyteweise Bilder, Videos etc. speichern kann. Jeder USB Stick hat heute schon zig mal mehr Speicherkapazität als z.B. der Hauptrechner des NASA Space Shuttles in den 1980er Jahren. Festplatten waren seinerzeit noch mehrere Kilo schwer und utopisch teuer. Selbst externe Floppy-Laufwerke waren Ungetüme, geschweige denn vom Stromverbrauch ressourcenschonend.
Wie funktioniert also die Datenspeicherung mit einem portablen Rechner, wie dem EPSON PX-8, der gerade mal so groß ist wie ein DIN-A4 Blatt und nur 2,2 kg wiegt? Der PX-8 bringt dazu einige für die 1980er Jahre interessante und innovative Möglichkeiten mit, die ich euch hier gerne vorstellen möchte.

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Serielles Kabel für EPSON PX-8 selbstgemacht

Da der EPSON PX-8 nur 8-pol. Mini-DIN Buchsen hat, müssen wir ein Lindy Apple Talk Kabel umfunktionieren.

Der EPSON PX-8 ist einer der ersten Laptop-Computer der 1984 auf den Markt kam und den Namen als tragbares Gerät tatsächlich verdient hat: Er ist nicht größer als ein DIN-A4 Blatt und keine 2,5 kg schwer. Mit seinem eingebauten Akku konnte man problemlos mehrere Stunden arbeiten und er integrierte sowohl ein 8 Zeilen LCD, als auch ein Mikro-Kassettenlaufwerk. Daneben besitzt er mehrere Schnittstellen zum Anschluss von Peripheriegeräten.

Leider sind originale Verbindungskabel für den PX-8 genauso selten zu bekommen, wie der PX-8 selbst. Daher zeige ich heute einen Weg, wie man sich ein serielles Kabel leicht selbst basteln kann, mit dem man zum Beispiel den Drucker EPSON P-40 oder das externe Diskettenlaufwerk TF-20 anschließen kann.

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