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10 PRINT “WILLKOMMEN“ : GOTO 10

Willkommen auf meiner Seite!

Bist du auch ein Fan alter Home Computer aus den 80ern? Hast du vielleicht auch, so wie ich, die Zeit selbst als Kind oder Jugendlicher erlebt? Als ich (über mich) vor einigen Jahren die Liebe zu den alten Kisten wieder neu entdeckte, war ich überrascht wie viele Liebhaber es noch gibt, die die Computer von damals am Leben halten …. Nun bin ich auch einer von ihnen geworden 😉

Auch wenn es meine Webseite auf den ersten Blick suggeriert: Hier geht es nicht nur um den berühmten „Brotkasten“, wie der Commodore 64 von seinen Nutzern liebevoll genannt wurde, sondern generell um 8- und 16-Bit Homecomputer aus der 80er und Anfang der 90er Ära … die Zeit also in der wir (jetzt so um die 45/50 Jahre alt) das erste mal Kontakt zu Computern hatten.

Hier gibt es ausschließlich eigene Erfahrungsberichte über meine kleine Computersammlung und ich freue mich immer auch über eure Kommentare, Fragen und Anregungen zu meinen Artikeln.

Viel Spaß also beim Entdecken der Seite!

Wie ein „PET“ die Computerwelt revolutionierte

Commodore PET im Museum Kutz in Bamberg

Damals musste er wie ein Außerirdischer auf dem eigenen Küchentisch gewirkt haben – der Commodore PET 2001. Was sich schon anhört wie ein Name aus einem Science-Fiction-Film, war 1977 bereits ein Vorgeschmack auf die Zukunft.

Es kann darüber gestritten werden, welcher Rechner nun als erster offizieller Heimcomputer gilt. Dennoch ist eines klar: Der Commodore PET 2001 war revolutionär. Er war der erste vollwertige und erschwingliche Computer für Privatanwender, Schulen und kleine Büros. Wie ein Haustier (pet) sollte er der alltägliche Begleiter des Menschen sein. Aber wie kam es dazu, dass ausgerechnet ein Büromaschinenhersteller zum Pionier der Mikrocomputer-Branche wurde?

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Ein historisches Computerbuch für Einsteiger mit Spaßfaktor

Kennt ihr noch die Aufklapp-Bilderbücher aus Kindheitstagen? Bei diesen Büchern, die auch als Pop-Up-Bücher oder 3D-Bücher bezeichnet werden, bekommen nicht nur die Kleinen große Augen und sind begeistert beim Schmökern. Beim Aufklappen der Seiten „springen“ teile der Bilder aus dem Buch heraus und vermitteln somit ein räumliches Gefühl für die dargestellte Szenerie. Solche Art Bücher haben eine lange Tradition. Sie wurden bereits ab ca. 1860 überwiegend von deutschen Künstlern und Verlegern herausgebracht – mit großer Verbreitung. Heute sind es hauptsächlich Kinderbücher, die in dieser Form immer noch angeboten werden.

Diese Art eines 3D-Buches mit herausklappenden Elementen, die ein räumliches und haptisches Gefühl vermitteln, wurde auch für ein Computer-Lehrbuch aus dem Jahre 1984 verwendet. Im englischen Original von Abbeville Press New York trägt es den Titel „Inside the personal Computer – An illustrated introduction in 3 dimensions“. In Deutschland wurde es 1986 vom Oldenbourg Verlag als deutsche Übersetzung mit dem Titel „Personal Computer in- und auswendig – Das Computer-Buch in 3 Dimensionen“ herausgebracht. Das gleiche Buch, aber als Ausgabe der Heinz Nixdorf Computer AG, wurde als Werbe- und Lehrmittel mit dem Titel „Der Personal Computer, der sich spielend leicht vorstellt“ vertrieben.

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Der Tatung Einstein TC01 – Ein relativ genialer Brite!

Computer mit 8-Bit CPUs waren bis weit in die 1980er Jahre die vorherrschenden Systeme. Seit Mitte der 1970er Jahre gab es mit der MOS 6502 CPU und dem Zilog Z80 günstige 8-Bit Prozessoren, die Computer für den Heimgebrauch endlich erschwinglich machten. Die Nachfrage nach solchen Computern war entsprechend enorm. Das führte dazu, dass immer mehr Unternehmen ebenfalls am Erfolg der Pioniere teilhaben wollten. Dazu zählten unter anderem Atari, Apple, Commodore, Sinclair oder Tandy Radio Shack. Ein anderer Neuling auf dem Computermarkt war die taiwanische Unternehmensgruppe Tatung Inc. Sie entwickelten an ihrem Standort in Großbritannien einen 8-Bit Computer auf Basis des Z80 Mikroprozessors, der in mancherlei Hinsicht anders als die Konkurrenz war und deshalb aus heutiger Sammlersicht ein interessanter Computer ist.

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MIDI/80 – Trashy spuckt neue Töne!

Piep, piep, piep … das ist das, was sich ein Tandy TRS-80 Model I normalerweise an Tönen maximal entlocken lässt! Eine Soundkarte war bei der Entwicklung des Computers 1977 einfach nicht vorgesehen. Erst später, als Computer immer mehr zu Unterhaltungsgeräten wurden, wurde auch guter Sound immer wichtiger. Und ein Computer ohne Sound ist heute gar nicht mehr denkbar!

Commodore MK-10 Keyboard an der MIDI/80 Soundkarte

Michael Wessel, ein deutscher Retro Computer Enthusiast und Elektronikbastler der in Kalifornien lebt, hat nun mit der MIDI/80 eine moderne Soundkarte für das Model I entwickelt und auf Github veröffentlicht. Ich durfte sie als Beta Tester bereits kurz nach der Veröffentlichung ausprobieren. Lest hier meine Erfahrungen.

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Classic Computing 2024 – Ein Rückblick

Vom 27.9. bis 29.9. fand die Classic Computing 2024 in Pfedelbach (Badenwürttemberg) statt. Das ist die jährliche Messe des Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V., bei dem ich Mitglied bin. Auch dieses Jahr war ich wieder mit dabei und habe selber einige klassische Computer ausgestellt.

Ein kleiner, persönlicher Rückblick und Impressionen von der Messe.

Messeplakat Classic Computing 2024 in Pfedelbach
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