Kennt ihr noch die Aufklapp-Bilderbücher aus Kindheitstagen? Bei diesen Büchern, die auch als Pop-Up-Bücher oder 3D-Bücher bezeichnet werden, bekommen nicht nur die Kleinen große Augen und sind begeistert beim Schmökern. Beim Aufklappen der Seiten „springen“ teile der Bilder aus dem Buch heraus und vermitteln somit ein räumliches Gefühl für die dargestellte Szenerie. Solche Art Bücher haben eine lange Tradition. Sie wurden bereits ab ca. 1860 überwiegend von deutschen Künstlern und Verlegern herausgebracht – mit großer Verbreitung. Heute sind es hauptsächlich Kinderbücher, die in dieser Form immer noch angeboten werden.

Diese Art eines 3D-Buches mit herausklappenden Elementen, die ein räumliches und haptisches Gefühl vermitteln, wurde auch für ein Computer-Lehrbuch aus dem Jahre 1984 verwendet. Im englischen Original von Abbeville Press New York trägt es den Titel „Inside the personal Computer – An illustrated introduction in 3 dimensions“. In Deutschland wurde es 1986 vom Oldenbourg Verlag als deutsche Übersetzung mit dem Titel „Personal Computer in- und auswendig – Das Computer-Buch in 3 Dimensionen“ herausgebracht. Das gleiche Buch, aber als Ausgabe der Heinz Nixdorf Computer AG, wurde als Werbe- und Lehrmittel mit dem Titel „Der Personal Computer, der sich spielend leicht vorstellt“ vertrieben.
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